Wir leben in unserem eigenen Wunschtraum

Wenn wir auf die Welt kommen, haben wir einen Traum vom Leben. Wir haben einen Wunschtraum. Wir kommen mit einer bestimmten Absicht, welche wir hier verwirklichen wollen. Wirklich glücklich werden können wir nur dann, wenn wir diesen Lebenstraum in uns erkennen und verwirklichen. Die Umwelt tut meist alles, um uns unseren Traum zu nehmen. Schule, Elternhaus, Freunde, Fernsehen, Beruf und Kollegen. Sie alle versuchen, uns unseren Traum auszureden. Dabei sollten wir uns unsere Träume nicht nehmen lassen.


Wenn wir möchten, dass sich unsere Lebensträume erfüllen, dann sollten wir beginnen, uns unserer Gedankenkraft bewusst zu werden. Denn der menschliche Geist verfügt über ein unglaubliches Potential, welches wir zum grössten Teil gar nicht nutzen. Die meisten von uns wissen gar nicht, dass sie es haben und wenn, dann wissen sie oft nicht, wie sie es gezielt einsetzen können. Dabei wartet ein Leben voller faszinierender Möglichkeiten darauf, dass wir es entdecken, wenn wir die Spielregeln des Lebens beherrschen und im Stande sind, unser Leben wirklich zu führen. Voraussetzung dafür ist, dass wir unser 'Denkinstrument' ganz in Besitz nehmen und die Kraft unserer Gedanken gezielt einsetzen, um unser Leben nach unseren Wünschen zu gestalten. Auf diesem Weg gibt es weder Glück, Pech noch Zufall, sondern nur Ursache und Wirkung. Und alles, was wir denken, uns vorstellen und woran wir glauben, können wir auch verwirklichen.


Der erste Schritt dahin ist wie immer, indem wir alles loslassen, was nicht mehr in unser Leben gehören soll, um Raum zu schaffen für ein neues, märchenhaftes Leben. Das erste, was wir loslassen sollten, ist unsere Vergangenheit, denn die kommt ohnehin nie wieder. Wir sollten es uns leicht machen, egal wie die Vergangenheit auch war, indem wir sie loslassen, denn sie ist sowieso für immer vorbei.


Wir sollten stattdessen selber wählen, wie unser Leben ab heute weiter verlaufen soll und unser Leben wird schon bald zeigen, was wir gewählt haben. Wir haben in jedem Augenblick die Chance, neu zu wählen oder sogar ein ganz neues Spiel zu beginnen. Das Leben hat keine andere Möglichkeit ausser das hervorbringen zu lassen, was der von uns gesetzten Ursache entspricht. Das Leben gehorcht den geistigen Gesetzen und dem Gesetz von Ursache und Wirkung.


Die meisten Menschen beschäftigen sich mehrheitlich damit, was ihr Natel alles kann, anstatt zu lernen, ihr Denkinstrument wirklich zu beherrschen. Es ist kein Zufall, wenn sich beim einen Wünsche wie von Zauberhand erfüllen, während der andere Pech hat, ganz gleich was er anfasst. Gedanken haben die Macht, Realität zu verändern und zu schaffen. Etwa 15'000 Gedanken denken wir pro Tag. Und jeder einzelne kehrt zu uns zurück, als Ereignis und unser Schicksal. Und natürlich kann ein negativer Gedanke nur ein negatives Ereignis hervorrufen, wie ein positiver Gedanke ein positives Ereignis verursacht.


Indem wir ganz bewusst, die Qualität unserer Gedanken bestimmen, laden wir die entsprechenden Ereignisse in unser Leben ein. Denn nach dem Gesetz der Resonanz ziehen unsere Gedanken Ereignisse in unser Leben, welche unseren Gedanken entsprechen und halten zuverlässig fern, was ihnen nicht enspricht. Es geht also darum, uns unseren Gedanken bewusst zu werden und sie gezielt einzusetzen, um hervorzurufen, was immer wir wollen.


Es beginnt damit, dass wir uns einen gewünschten Endzustand bildhaft vorstellen und durch die Möglichkeit der Zukunft, erlebte Realität in der Gegenwart machen. Viele machen an diesem Punkt einen Fehler und hören dann auf. Sie stellen es sich vor und holen es sich dadurch vom Möglichkeitsraum des Universums in ihren individuellen Möglichkeitsraum. Wenn wir es in solchen Momenten in Besitz nehmen möchten, geschieht im Aussen gar nichts weiter. Und dann meint man, dass es bei einem nicht klappt. Dabei ist es da, und möchte einfach nur noch auf die richtige Art und Weise angenommen werden.


Als nächstes ist zu prüfen, ob der gewünschte Endzustand von dem, was wir uns wünschen innerhalb unseres Glaubens liegt und ob es uns natürlich erscheint, was wir uns wünschen, oder ob wir es bloss gerne hätten. Auch ist zu prüfen, ob wir uns wertvoll genug fühlen, es jetzt, in diesem Augenblick bereits zu erhalten.


Ob wir glauben, etwas zu erreichen oder nicht, wir werden in beiden Fällen Recht erhalten. Wenn wir es uns vorstellen und glauben können, brauchen wir es nur noch durch Identifikation, geistig in Besitz zu nehmen. Das meint, es sich nicht nur vorzustellen, obwohl damit bereits die Schöpfung erfolgt ist, sondern es auch in Besitz zu nehmen, indem wir in die Erfüllung hineingehen, uns bereits in der Erfüllung erleben, im Sinne, dass wir es bereits bekommen haben, es bereits geschehen ist und wir uns am Ziel befinden. Wir bleiben solange in dieser Erfüllung, bis ein Gefühl von Freude und Dankbarkeit uns erfüllt. Denn das ist die Auftragsbestätigung des Lebens, dass mein Auftrag angenommen, bereits in Arbeit und in Kürze geliefert wird. Wenn wir vorher aufhören, wenn wir es uns also nur vorstellen, uns in der Erfüllung erleben, ohne dieses Gefühl der Freude und Dankbarkeit abzuwarten, dann ist es so, als ob wir 10 Meter vor dem Ziel aufhören würden zu laufen. Dann geschieht nämlich gar nichts, weil wir es nicht angenommen haben.


Bevor wir in das Leben kamen, in welchem wir jetzt sind, haben wir dafür gesorgt, dass wir alles vom Leben bekommen können, resp. alles in der Illusion der Realität manifestieren können, worauf wir unsere Aufmerksamkeit richten. Die meisten Menschen richten ihre Aufmerksamkeit fast mehrheitlich auf Probleme und Schwierigkeiten und schaffen sich dadurch ständig neue Probleme und Schwierigkeiten, sprechen über ihre Krankheiten, und schaffen sich dadurch immer wieder neue Krankheiten. Und der Verstand gibt uns auch immer eine logische Erklärung, indem er sagt: Ich muss mich ja um diese Dinge kümmern, die nicht in Ordnung sind. Dadurch lenkt er unsere Aufmerksamkeit auf das, was nicht in Ordnung ist und vervielfacht es auch noch.


Wir können im Jetzt damit anfangen, unser Leben aktiv zu gestalten und im Positiven zu verändern, indem wir ab sofort unsere Aufmerksamkeit nicht länger als maximal 2 Sekunden auf etwas lenken, was wir nicht möchten. Es geht nicht um ignorieren von dem was ist, im Gegenteil. Es geht darum, Unerwünschtes dankbar zur Kenntnis zu nehmen und gleichzeitig zu zeigen, dass wir es gerne anders hätten, indem wir die Gedanken auf unser Ziel lenken, auf das, was wir stattdessen möchten. Wir bleiben dort solange, bis Dankbarkeit und Freude aufkommt. Wenn wir uns in dieser Erfüllung erleben, haben wir erfolgreich bestellt. Das ist alles.


Die Möglichkeit, etwas in der Anwendung der eigenen Wunschkraft falsch zu machen, ist wie Kuchenbacken. Mann kann den Kuchen zu lange im Ofen lassen, zu wenig Backpulver beigeben oder das Mehl vergessen. Jedoch ist alles am Anfang schwer, bevor es leicht wird. D.h. wenn ich es einmal kann, ist es das einfachste der Welt. Genauso ist es auch mit der Gedankenkraft. Wir können alles haben, wenn wir unsere Aufmerksamkeit auf das lenken, was wir möchten. Dadurch ändert sich unser Leben im selben Moment.


Wenn wir nichts verursachen, brauchen wir auch nicht auf eine Wirkung zu warten. Vergleichbar mit einem Bauer, der nichts sät. Es kommt immer genau das, was gesäht wurde. Am Ergebnis können wir also stehts sehen, was jemand verursacht hat. Somit sind unsere Lebensumstände stehts das, was wir gesät haben. Wenn es uns gefällt, können wir es ernten und geniessen, wenn es uns nicht gefällt, können wir es jederzeit umbestellen. Wir brauchen bloss neu zu 'säen'.

Author: 

Marlen Groher