Von der Theorie in die Praxis

Jetzt geht's darum, das anzuwenden, was wir in den vergangenen Jahren gelernt haben.

Die vergangenen Jahre, in denen wir auf unterschiedliche Weise Erfahrungen in Meditation machen durften, haben uns darauf vorbereitet, mit der jetzigen Situation 'bewusst' und anders umzugehen, als wir noch vor 10 Jahren damit umgegangen wären.

Es geht jetzt darum, das, was wir in Ausbildungen 'geübt' haben, in der Praxis (im Leben selbst) 'anzuwenden'.

Wie es in der Meditation darum geht, mit der sich zeigenden Störung (im Innen wie im Aussen) nicht in Beziehung zu treten, so geht es jetzt genau auch darum, mit der im Aussen wie im Innen geglaubten Störung 'nicht in Beziehung zu treten'.

Die Störung wird zunehmen, solange wir ihr Aufmerksamkeit und dadurch Energie zufliessen lassen. Die Störung wird verschwinden, wenn es uns gelingt, sie nicht mit Aufmerksamkeit zu füttern.

Wir sind jetzt eingeladen, unsere Aufmerksamkeit auf unser SEIN zu richten und auf das, was wir uns als neue Lebenssituation wünschen. Es geht jetzt darum, uns 'nicht ablenken zu lassen' und bewusst in die Kraft der Schöpfung einzutauchen, indem wir Entscheidungen für kommende Lebenssituationen treffen, losgelöst von Personifizierung (dh. ohne dass wir in der Entscheidung benennen, wer uns dabei unterstützen wird, die Lebenssituation zu erfüllen).

Wir brauchen nicht warten, bis etwas geschieht. Wir können durch unsere Entscheidungen, die wir heute in Liebe zu uns selbst und in Verbundenheit zu allem treffen 'geschehen lassen' und mitbewirken.

Wir wurden 'theoretisch' auf diesen Moment vorbereitet. Jetzt ist der Moment, wo's um die Praxis geht.

Author: 

Marlen Groher