Vertrauen in was IST

In einem neuen Sommer spriest und wächst nicht alles, was wir im Frühling in unserem Garten gesäht haben. Umgekehrt wächst unverhofft und überraschend plötzlich etwas, was wir gar nicht gesäht haben. Im einen Jahr trägt ein Baum so viele Früchte, dass ihm die Äste drohen, abzubrechen. In einem anderen Jahr trägt derselbe Baum gar keine Früchte. Beides ist Ausdruck von seinem jetzigen Seinszustand.

Wir dürfen darin vertrauen, dass es unserer höchsten Entwicklung dient, wie es ist und wir im Voraus nicht mit dem Verstand planen können, was wir in Zukunft benötigen werden. Wir dürfen vertrauen, dass jedoch all das wachsen wird und uns alles Notwendige gebracht wird, was wir brauchen werden, um uns weiterzuentwickeln.

Dankbar dürfen wir die Geschenke der Erde in Empfang nehmen, in der Fülle, wie sie sie uns im Jetzt zur Verfügung stellt. Mit dem Fokus darauf was ist, und nicht, was nicht ist öffnen wir uns für die wahren Geschenke, die uns überbracht werden.

Namasté

Author: 

Marlen Groher