Vertrauen in die Intuition

Das Vertrauen in unseren 6. Sinn (Intuition), ist in unserem Kulturraum am meisten verkümmert. Dem Seh-, Geruch-, Geschmack-, Tast- und Hörsinn schenken wir Aufmerksamkeit und Vertrauen. Dabei liegt im Fühlen (dem 6. Sinn/der Intuition) so viel mehr Wahrheit.


In der Kommunikation mit allem, was uns umgibt, gibt es immer eine sichtbare, hörbare, riechbare, schmeckbare, tastbare und fühlbare Informationsebene. Nebst der wahrnehmbaren Information über die Materie wie Form, Farbe, Materialität, Temperatur, Konsistenz, Geschmack, Volumen, Mass und Gewicht, gibt's zusätzliche Informationen, die wir wahrnehmen, die jedoch nicht materiell gefestigt sind. Beim Menschen nennt man den Träger für diese Informationen Energiekörper oder Aura.


Wie der Mensch nebst dem physischen Körper einen solchen Energiekörper hat, so haben auch Tiere, Pflanzen, Sofas, Tische, Häuser, Städte, Länder, Steine einen solchen Energiekörper. Nebstdem wir über unsere 5 Körpersinne mit der Umwelt kommunizieren, kommunizieren auch die Energiekörper miteinander. Diese Art der Kommunikation nennen wir meist Telepathie und Intuition.


Nebst der sicht-, schmeck-, tast-, hör- und riechbaren Information wirkt also auch immer eine 'fühlbare' Information auf uns. Diese Information wahrzunehmen, meinte man bis heute, können nur feinfühlige, 'hellfühlende' oder 'hellsichtige' Menschen wie Schamanen, Heiler und Medien. In dieser Denkweise liegt ein Irrtum. Mit dem Vertrauen in den 6. Sinn kommt jedes Lebewesen zur Erde. Den meisten von uns wird jedoch in den ersten Lebensjahren dieses Urvertrauen ins Fühlen genommen.


Wie geschieht das? Eigentlich ist das sehr einfach zu erklären. Wenn ein Kind seine Umgebung um Bestätigung seiner Wahrnehmung bittet, indem es zBsp. sein Mutter fragt, ob sie traurig ist und diese ihm nicht ehrlich bestätigt, dass es richtig fühlt, weil sie möglicherweise gerade mit einer Nachbarin in einem Gespräch ist und diese nicht wissen lassen möchte, dass sie traurig ist, verliert das Kind sein Vertrauen ins seinen 6. Sinn, das Fühlen.


Wie wir Menschen im Verlauf eines Lebens und auch über mehrere Leben Daten mit uns tragen, so tun dies auch Tiere, Pflanzen, Stühle, Möbel, Bilder, Skulpturen und Häuser. Sie alle tragen eine fühlbare und unterschiedliche Informationen mit sich, abhängig davon, was sie erlebten.


Wenn sich die Informationen der 6 Sinneseindrücke decken, dann werden wir das, womit wir uns sinnlich verbinden als authentisch wahrnehmen. Wenn die Informationsebenen jedoch nicht miteinander übereinstimmen, so nehmen wir dies als Irritation war und misstrauen dem, womit wir in Kommunikation sind.


In der Entwicklung von Confitüre über Holzstühle bis Kleiderkollektionen, auch darin steckt viel mehr, als die meisten sich bewusst sind. Wie etwas produziert wurde, ob in Hingabe und Musse oder unter Stress und Massenabfertigung, diese Informationen schwingen bei jedem Produkt über den Energiekörper mit.


Es ist das spirituelle Verständis davon, was wir sind, welches uns verstehen lässt, den 6. Sinn als etwas Wichtiges in unserer Kommunikation mit allem zu begreifen. Und dieses Begreifen ist das, was unsere Haltung und unser Wirken gegenüber allem verändert.

Author: 

Marlen Groher