Übergang in einen nonverbalen Dialog

Vielen von uns wurde im Kindesalter abtrainiert, unsere Umwelt zu fühlen. Stattdessen wurde uns vorgelebt, wie wir unsere Umwelt über unseren Verstand wahrnehmen sollen. Dabei liegt im Fühlen so viel Wahrheit und Erkenntnis.

 

Wir verändern uns in dieser Zeit alle sehr, wenn auch nicht alle gleich. Die einen sind es sich bewusster, die anderen noch weniger, die einen spüren es heftig, die anderen noch kaum. Wir alle werden immer sensitiver und feinfühliger, wenn auch auf individuelle Art und Weise. Wie wir es bereits heute tun, werden werden wir auch künftig immer weniger über den Kehlkopf, d.h. die gesprochene Sprache miteinander kommunizieren. Die einen von uns erleben dies bereits jetzt und dürfen von bewussten telepathischen Erlebnissen berichten. Wir werden uns drauf einlassen, uns öfters über's Gefühl auszutauschen, indem wir uns der Kommunikation über unsere Energiekörper bewusst werden. Wir gehen über in einen nonverbalen Dialog mit allem was ist.

 

Unser spirituelles Interesse wird sich öffnen und weiterentwickeln, automatisch. Durch die Erhöhung der Eigenschwingung werden sich vergessen gegangene Horizonte wieder öffnen. Gewisse Menschen werden in dieser Zeit feinstoffliche Wahrnehmungen erleben, oft einfach so und werden dann gar nicht wissen, wie es dazu kam. Noch weniger werden sie wissen, wie man damit umgehen soll.


Am besten ist es deshalb, in der kommenden Zeit viel im Hier und Jezt, in Meditation, in der Stille und in der Natur zu sein. Wir sollten gleichzeitig jedoch nicht vergessen, dass wir auch noch physische Menschen bleiben, geerdet, und dies nicht um sonst. Mit der feinstofflichen Ebene müssen wir lernen umgehen, uns schulen und uns mit Gleichgesinnten austauschen, um das Vertrauen in unsere Wahrnehmungen zu finden. Austausch in Gruppen ist in dieser Zeit ganz wichtig, um die eigenen Wahrnehmungen zu bestätigen, Erlebnisse auszutauschen oder andere nach ihren Erfahrungen zu fragen. Denn viele, welche in diesen Erfahrungsbereich eintauchen stehen erstmal alleine da. Oft hat auch der Lebenspartner keinen Zugang zu dem, was man erlebt, und Austausch innerhalb der Beziehung ist nicht einfach bis unmöglich.


Wichtig ist dabei zu schauen, in welchen Bereichen wir uns austauschen können, wo gemeinsam mit anderen meditieren, eine Gesprächsgruppe bilden oder ein Seminar besuchen.


Diese aktuellen Veränderungen haben zur Folge, dass bei vielen Menschen Ängste auftauchen werden. Der Mensch möchte grundsätzlich, dass alles so bleibt, wie es war, denn dann fühlt er sich sicher. Jetzt aber geschieht genau das Gegenteil. Wir machen gemeinsam einen Transformationsprozess durch, Neues entsteht, mit denen wir noch nicht vertraut sind, dadurch wird Angst ausgelöst.


Nebst der äusseren Reinigung durch Feuer und Wasser wie Brände, Fluten kommt noch die seelische Reinigung dazu. Reinigung von Blockaden die auf Seelenebene (Altlasten aus Vorleben) in uns sind. Diese Reinigung macht sich durch aufsteigende Ängste bemerkbar. Mit diesen Ängsten umgehen dürfen und sollten wir nun lernen. Da wird jeder seinen eigenen Weg finden durch Rückführungen, geistigem Heilen, medialem Coaching, in die Natur gehen oder Meditation. Wichtig ist, dass wir diese Ängste auflösen versuchen, damit wir frei werden.


Wie bei einer Geburt, wird die Geburt des 'neuen Menschen' in den kommenden Jahren nicht ohne Schmerzen verlaufen - im Gegenteil. Es wird eine intensive Zeit. Vielen wird Materie genommen, damit sie sich an die anderen Werte erinnern werden. Die Wirtschaft ist die Grundstruktur unserer materiellen Welt und diese ist nun am bröckeln, wie ein Boden, welcher uns unter den Füssen weggezogen wird. Gezwungenermassen werden wir nach neuem Halt suchen. Diesen Halt werden wir in uns selber wiederfinden, in unserer Mitte - durch Meditation. Es ist wichtig für unseren Alltag, dass sich unsere Energiekörper wieder zentrieren.

Author: 

Marlen Groher