Die Materie folgt unseren Gedanken

In unseren Gedanken liegt eine so unglaubliche, schöpferische Kraft, wie wir es uns kaum vorstellen fähig sind. Sehr viele Menschen sind sich ihrem schöpferischen Potential gar nicht bewusst und wundern sich, warum ihr Leben verläuft, wie es verläuft.


In unseren Gedanken und in unserem Glauben liegt ein schöpferisches Potential, welches alles in unserem kommenden Leben hervorbringt. Und wir sind dadurch für alles selber verantwortlich, was uns das Leben beschert, sowohl für die wohlriechenden Blumen am Rand des Weges, wie auch für die Beine, die uns auf gewissen Lebensabschnitten in den Weg gestellt werden.


Unsere Gedanken (=Illusionen, an die wir glauben) sind die aussendende Kraft (Schwingung), welche andere Schwingungen in unser Leben einladen und die in Resonanz mit den unsrigen gehen. Das Bewusstwerden der eigenen Gedanken ist ein grosser Schlüssel zum Verständnis, dass wir selber die 'Kreateure' unseres Lebens sind und selber dafür verantwortlich, wie sich unser Weg entwickelt. In diesem Bewusstsein wird verständlich, dass wir heute und jetzt gestalten können, wie die Welt um uns morgen sein soll.

Definieren wir das 'Leben' als etwas, was mit der Geburt beginnt und mit dem Tod endet, so wird diese Aussage in uns möglicherweise auf Widerstand stossen. Sehen wir jedoch das Leben als etwas Unendliches, was sich unaufhörlich wandelt und sich endlos über neue Lebensformen definiert, dann werden wir diese Aussage möglicherweise begreifen und auch verstehen, dass wir bereits ab Geburt auf seelischer Ebene Ängste aus Vorleben mitbringen und auf psychischer Ebene verankerte Ängste aus diesem Leben in uns tragen.


Was wir glauben und denken (bewusst oder unbewusst), werden wir in unser Leben einladen. Es ist eigentlich so einfach. Fokussieren wir auf das, was wir uns wünschen und nicht auf das, was wir uns nicht wünschen, so wird von dem mehr, worauf wir unsere Gedanken richten und von dem weniger, wovon wir unsere Gedanken abwenden.


Wird uns ein Leben lang glaubhaft gemacht, dass wir uns vor Krankheiten fürchten müssen, und denken wir dabei die ganze Zeit an diese 'schlimmen' Krankheiten, so wird sich in uns eine Angst manifestieren, welche genau diese Krankheit letztendlich in unser Leben ziehen wird. Haben wir Angst, Krebs zu bekommen, und schenken wir dieser 'Illusion' Glauben, so werden wir eines Tages Krebs in uns finden. Oder fürchten wir uns, unseren Job zu verlieren, so werden wir ihn bestimmt verlieren. Im Bewusstwerden unserer Ängste liegen so viele Antworten für unser Leben.


Sind wir fähig diese Zusammenhänge zu erkennen, v.a. die Angst in uns, und sind wir fähig, diese Illusion aufzulösen, so wird dieses Thema im Aussen nicht mehr mit uns in Resonanz gehen und automatisch in unserem Leben verschwinden.


Der beste Schutz für ein glückliches Leben ist, ins 'Vertrauen' finden, indem wir die Ängste, die in uns sind erkennen und Eigenverantwortung für unseren Weg übernehmen, den wir uns selber gestalten.

Author: 

Marlen Groher