Der Übergang in ein neues Bewusstsein

Wir gehen über in ein neues Lebensgefühl, in ein neues Bewusstsein einer Gesellschaft, wie sie zuvor noch nie da war und welches geprägt sein wird von innerem Frieden und Glückseligkeit.


Manchmal haben wir das Gefühl, wir seien alleine auf diesem Weg, doch dem ist nicht so. Die einen von uns gehen den Weg zwar etwas früher als die anderen, was sich etwas erschwerlicher anfühlen vermag. Dies sind die sogenannten 'Vorreiter'. Alle anderen werden jedoch folgen, im Tempo, welches jeder selber für sich wählt. Wenn wir uns die Welt heute vorstellen, können wir uns einen globalen, friedvollen Umgang miteinander und ein harmonisches Zusammenleben kaum vorstellen. Auch können wir uns oft nicht vorstellen, das loszulassen, was wir gerade in diesem Moment tun, was uns tagtäglich umgibt und womit unser Ego sich identifiziert.


Stattdessen sind wir in Versuchung, den vielen, schrecklichen Dingen, die wir am liebsten gar nicht sehen wollen, die wir verabscheuen und die uns Angst bereiten, Aufmerksamkeit zu schenken. Wenn etwas endet und heilt, so ist ein solcher Prozess eigentlich immer mit Schmerzen und Leiden verbunden. Indem Sinne ist die Welt in dieser Zeit tatsächlich dabei 'unter zu gehen' und gleichzeitig zu 'heilen', resp. sich weiterzuentwickeln. Unterdrückte Menschen stehen auf, fangen an, sich für ihre Rechte einzusetzen. Zeichen für einen grösseren, globalen Umbruch.


Wir alle können nicht so weitermachen wie bisher, auch wir nicht, denen es scheinbar 'gut' geht. Wir alle werden umdenken müssen, wie wir mit Ressourcen anders umgehen können und ein respektvolles Miteinander finden. Ein Wirtschaftlicher Crash ist voraussichtlich nicht zu umgehen und die Währungen, wie wir sie heute kennen, werden in der Zukunft nicht mehr so existieren, wie heute. Der Weg dorthin, hin zur Erkenntnis, was wir gemeinsam wollen, wird für uns alle 'schmerzvoll' sein. Auch wenn sich dieser Weg wie ein 'Zwängen' durch einen Geburtskanal anfühlt, wird dieser intensive Prozess gleichzeitig eine Chance für uns alle werden.


Wenn wir noch das Gefühl haben, in einer Art 'Geburtskanal' zu stecken, und das Gefühl besteht, nicht mehr weiter zu kommen, dann sollten wir aufschauen, hin zum Licht, egal was mit uns geschieht. Und wir sollten unsere Aufmerksamkeit auf die Dinge richten, die schön sind, die uns gut tun. Wir sollten aufhören, die schlechten Nachrichten in uns eindringen zu lassen, welche das Befinden unseres Tages bestimmen. Denn überall dort, wo unsere Gedanken sind, fliesst unsere Energie hin. Erfreuen wir uns stattdessen an den Menschen, die uns gut tun. Verbringen wir weniger Zeit mit denen, die uns nerven oder stören.


Wenn wir uns umschauen und das Gefühl haben, dass eine Veränderung hin zum Positiven nicht möglich ist, dann sollten wir aufhören, uns umzuschauen und stattdessen zu uns selber zurückkehren und damit beginnen, unsere Energie auf das zu richten, was wir uns wünschen, dass es mehr wird.

Author: 

Marlen Groher