Das WIR wandelt sich von der Raupe zum Schmetterling

Die Wandlung von der Raupe zum Schmetterling, wie sie biologisch an einer kleinen Raupe ersichtlich ist, vollzieht sich gegenwärtig im Ganzen. Und wir erleben das mit.

Wir können uns das so vorstellen, dass wir als Ganzes mit einer Raupe vergleichbar sind, die gegenwärtig zum Schmetterling wandelt. Damit eine Raupe zum Schmetterling wandeln kann, braucht es die Phase des Rückzuges vom Cocon, in welchem die Identität der Raupe noch einmal betrachtet werden kann und die neue Phase als Schmetterling vorbereitet. Während diesem Prozess werden alle Zellen vom Raupenkörper ausgetauscht mit Zellen vom künftigen Schmetterlingskörper.

Jeder von uns stellt im Vergleich eine Zelle dieser Raupe (vom Ganzen) dar. Einige von uns haben in den vergangenen Jahren bereits die Aufgabe gefasst, zu künftigen Schmetterlingszellen vom Ganzen zu wandeln und uns im Raupenkörper an unterschiedlichen Stellen zu positionieren und dort eine Art Nester für den neuen Schmetterlingskörper anzulegen.

Diese ersten Schmetterlingszellen im Ganzen haben es in dieser Anfangsphase der Transformation nicht einfach gehabt, da sie vom ganzen Raupenkörper als 'Fremdkörper' erfasst wurden. D.h. das bestehende Raupensystem hat versucht, die neuen, 'fremden' Schmetterlingszellen zu eliminieren.

Die einzelnen künftigen Schmetterlingszellen haben in den vergangenen Jahren 'Resistenz' gegen den Raupenkörper gebildet. Sie sind vom Raupensystem nun nicht mehr als Fremdkörper elimierbar und konnten sich vermehrt im Raupenkörper ausbreiten und vernetzen.

Am Punkt dieser Vernetzung stehen wir jetzt. Es ist der Moment, in welchem sich auf Grund der Vernetzung ALLE Zellen sich plötzlich als Teil vom Ganzen erkennen werden.

Durch die gegenwärtigen Ereignisse sind wir nun ALLE 'eingeladen', uns als Teil vom GANZEN zu erkennen und gemeinsam uns in den Cocon zu begeben - wir wir uns auf die vollkommene Transofmation zum Schmetterling einlassen können. Es geht gar nicht mehr anders.

Wir erkennen uns jetzt endlich als EINHEIT. Da wir im Cocon sind, steht jetzt alles still. Nichts geht mehr wie gerade noch zuvor. Weder vorwärts noch rückwärts. Wir sind 'gezwungen', an Stelle zu bleiben und uns dem Innen zuzuwenden.

Der Rückzug dient, damit der ganze Raupenkörper nun zum Schmetterlingskörper wandeln kann. Der Raupenkörper wird in dieser Phase vollkommen zerfallen. Jegliche Identifikation des Tuns wird sterben. Die Identität des SEINS in allen Zellen geboren.

Die bestehenden Schmetterlingszellen haben den Zustand der Vernetzung erreicht. Ihre Verbindungsfäden haben sie gesponnen. Dadurch flechten sie alle, die sich noch nicht erkannt haben ein ins Bewusstsein der Einheit ein.

Jeder ist für diesen Zweck in den vergangenen Jahren an eine Position und in einen Zustand gebracht worden, wo er entweder als künftige Schmetterlinszelle seine Aufgabe vom neuen Gesammtkörper wahrnehmen kann, oder sich als bis hier hin gediente Raupenzelle verabschieden.

Ab jetzt geht's ins Übergehen zum Schmetterlinswesen als Ganzes. D.h. wir, das Ganze lässt jetzt die Identifikation der Raupe los. Die Identifikation des Tun's wird abgelegt. Es findet ein Übergehen ins Sein statt und dadurch wird die Geburt vom Neuen eingeleitet.

Author: 

Marlen Groher